Ev. Kindertagesstätte

am Plessefelsen in Wanfried

Neuigkeiten aus der Kindertagesstätte

Die Ostertage liegen hinter uns, aber es hat sich für die Kindertagesstätte noch nichts geändert. Auch nach dem 19. April 2020 heißt es für die Kinder der Kindertagesstätte, dass sie ihre Freunde und Erzieherinnen leider sobald nicht wiedersehen.

Dank des Corona-Virus müssen sie auch in der nächsten Zeit den persönlichen Kontakt zueinander meiden, was alle sehr traurig stimmt.  Doch die Erzieherinnen bleiben auch in Zukunft über die wöchentlichen Briefe mit den Kindern und ihren Eltern in Kontakt. Wie aus einzelnen telefonischen Gesprächen mit den Kindern und Eltern zu hören war, freuen sich die Kinder immer wieder, wenn sie freitags einen neuen Brief von der Kindertagesstätte im Briefkasten entdecken.

Aber wenigstens trotzt die Natur dem Corona-Virus, indem sie sich wie in jedem Jahr entfaltet. Der Frühling zeigt sich zwischenzeitlich von seiner besten Seite. Die Kirschbäume blühen, die Sträucher und Bäume schlagen aus und die ersten Frühjahrsblumen blühen in voller Pracht. 

Maler

Während einige Erzieherinnen die Kinder in kleinen Notgruppen betreuen, erfüllen die anderen Kolleginnen spezielle Arbeiten, die nicht dem normalen Alltag einer Erzieherin entsprechen. In dieser Woche haben die Mitarbeiterinnen die Gruppenräume ausgeräumt, das heißt, alle Spielsachen und Möbel wurden in anderen Räumlichkeiten gelagert. Dann hieß es: „Ran an die Pinsel“! , denn viele Wände in den Gruppenräumen benötigten dringend einen frischen Anstrich.

Die Malerutensilien sowie die Wandfarbe stellte uns die Stadt Wanfried zur Verfügung. Gesagt, getan und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Da drei Gruppenräume ziemlich hohe Wände haben, unterstützten uns Arbeiter vom Bauhof Wanfried beim Streichen. Nachdem die Gruppenräume fertig waren, mussten der Krippenflur und der lange Kindergartenflur auch noch gestrichen werden.  

Auf Grund der Corona-Pandemie werden auch in unserer Einrichtung seit dem 16. März 2020 nur noch die Kinder betreut, deren Eltern in systemerhaltenden Berufsgruppen arbeiten, um die Aufrechterhaltung der Infrastruktur  zu gewährleisten. Ausschließlich für diese Kinder wurden kleine Notgruppen eingerichtet.

Diese Regelung stellt uns alle, die Kinder, Eltern und Erzieherinnen vor neue Herausforderungen.

Die Kinder können nicht mehr mit ihren Freunden und Erzieherinnen in der Kindertagesstätte spielen und basteln. Aber auch das Fröhlich sein, Spaßhaben, einfach das gesamte Miteinander, was noch bis vor kurzem ihren Alltag geprägt hat, hinterlässt eine große Lücke in dem derzeitigen Tagesablauf der Kinder.

Die Eltern werden tagtäglich vor neue Herausforderungen gestellt; sie müssen die Kinderbetreuung und ihre Arbeit geregelt bekommen. Besonders schwer ist dabei auch, dass die Kinder nicht von ihren Großeltern betreut werden dürfen, sie keine Freunde einladen können und auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt alle Spielplätze gesperrt sind. Somit beschränkt sich die Betreuung der Kinder auf die häusliche Umgebung und auf die Ideenvielfalt der Eltern. 

Um die aus dem Erdreich aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Gebäude herauszuhalten und Platz für die im Sommer 2017 neu eingerichtete vierte Kindergartengruppe im Gebäude zu schaffen, musste nach dem Auszug der Kindergartengruppen in den Gebäudeteil C der Elisabeth-Selbert-Schule nun auch das Büro geräumt werden. Es befindet sich nun im Raum der Gruppe Waldschlösschen und ist nur noch von außen über den Fluchtweg (rechts entlang des Gebäudes) zu erreichen.

Denn im Flur der Kindertagesstätte wurden Staubschutztüren eingesetzt und alle Türen zu den nicht betroffenen Gruppenräumen abgeklebt, um eine Verbreitung des folgenden Baustaubes zu vermeiden. Dieser bildete sich durch das Herausstemmen des Estrichs und dem Entfernen für das neue Raumkonzept überflüssiger Wände.

Die Heizungsfirma entfernte die Heizkörper und begab sich in die Katakomben und verwinkelten Kriechkeller des Hauses, um die immer wieder neu auftretenden Rätsel der Wasserversorgung zu lösen. Die Elektrik wurde im alten Gebäudeteil abgeklemmt, so dass das Haus in den Wintermonaten einen trostlosen Anblick bot.

Der nächste Schritt, das Einschneiden der Wände, sei mit einer immensen Lautstärke verbunden, teilte uns die durchführende Firma mit, so dass nun auch die bis zum diesem Zeitpunkt weiter im hinteren Gebäudeteil befindlichen beiden Krippengruppen für drei Wochen in das ehemalige Schmirgelwerk ausziehen mussten! Doch alle Kinder, Eltern und Kolleginnen haben auch diese Hürde gut genommen und sind vor Ostern wieder in ihren gewohnten Räumlichkeiten angekommen.

Dann wurden neue Wände eingezogen, Heizungs-, Sanitär-, Elektro- und Putzerarbeiten folgten, so dass Mitte April der neue Estrich für den Fußboden gegossen werden konnte.

Der die Baumaßnahmen leitende Architekt Dr. Schröter und die ausführenden Firmen leisten gute Arbeit und wir befinden uns im Zeitplan, so dass bei guter Trocknung des Estrichs mit der Fertigstellung der Räumlichkeiten und dem Rückzug der Kindergartengruppen in das Gebäude zum neuen Kita-Jahr gerechnet werden kann!

Aufgrund der Umbauarbeiten in den Räumlichkeiten der Ringstraße können Sie die Leitung, Frau Koch, derzeit nur telefonisch unter 05655 / 416 erreichen, um einen persönlichen Gesprächstermin zu vereinbaren.

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Öffnungszeiten: 7:00 – 17:00 Uhr